GENF (dpa-AFX) - Kinder und Jugendliche in Norwegen, Südkorea und den Niederlanden haben nach einer UN-Studie die besten Chancen auf gutes Gedeihen. Ihre Altersgenossen in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad und in Somalia sind weltweit am schlechtesten dran. Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks Unicef hervor, der in der Fachzeitschrift "The Lancet" vorgestellt wird. Deutschland liegt darin auf Platz 14.

Es gebe aber kein Land der Welt, dass seine Minderjährigen nicht irgendwo im Stich lässt, heißt es im Bericht auch: In Ländern mit niedrigen Einkommen sei es die weit verbreitete Armut, die Kindern lebenslang die Chance auf volle Entfaltung raube. In reicheren Ländern seien es vor allem die klimaschädlichen CO2-Emissionen. Alle Länder setzten junge Menschen kommerziellen Interessen etwa durch Werbung für gesundheitsschädliche Produkte wie Alkohol, Tabak, überzuckerte Getränke und Fast Food aus./oe/DP/jha