Private Verbraucher in den USA haben im Juli weniger Kraftstoff nachgefragt.

 

Heute Abend (Dienstag) veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) die aktuellen Daten hinsichtlich der Lagerbestände von Benzin in den USA in der vergangenen Woche. Es wird interessant sein zu beobachten, ob sich die Tendenz der Wochen zuvor fortsetzt. Zuletzt war die Nachfrage nach Benzin in den USA gesunken.

Laut API ist das Nachfrageniveau der privaten Verbraucher im Juli 2010 sogar auf den geringsten Stand seit 2003 gefallen. Der Chefökonom des API, John Felmy, führt neben der hohen Arbeitslosigkeit im Juli 2010 den um 20 US-Cent höheren Benzinpreis pro Gallone im Vergleich zum Vorjahr an. Die Konsumenten wären deshalb seltener in den Urlaub gefahren und hätten sich außerdem beim Einkaufen zurückgehalten.

Dahingegen ist, laut API, die Gesamt-Nachfrage nach Kraftstoff im Juli um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen. Zurückzuführen sei dies insbesondere auf einen Anstieg um 11,6 Prozent bei LKW-Diesel und eine höhere Nachfrage bei Kerosin um 6,9 Prozent. Beobachter hatten zuletzt Ungereimtheiten in den jüngsten API-Veröffentlichungen angemerkt. Auch deswegen werden die neuen Zahlen mit Spannung erwartet.



jo, 24.08.10 Dieser Artikel wurde 6134mal gelesen.