Einmal im Monat veröffentlicht das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA seine Angebots- und Nachfrageprognose „World Agricultural Supply and Demand Estimates“

Einmal im Monat veröffentlicht das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA seine Angebots- und Nachfrageprognose „World Agricultural Supply and Demand Estimates“. Der jüngste, Anfang Oktober veröffentlichte Bericht dürfte den Preis für Mais gestützt haben. Zwar sei die Anbaufläche in diesem Jahr größer als zuvor. Weil aber die Erträge je Fläche deutlich rückläufig seien, rechnet die Behörde insgesamt mit einer geringeren US-Maisproduktion.

Laut DekaBank sind die USA für knapp 40 Prozent der weltweiten Maisproduktion und mehr als die Hälfte der globalen Maisexporte verantwortlich. Obwohl die US-Maisernte noch die drittbeste aller Zweiten werden soll, könne die laufende Produktion nicht den starken US-Konsum und die starke Exportnachfrage decken. Die Experten der Bank rechnen damit, dass die US- Maisvorräte am Ende des Erntejahres 2010/2011 auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren fallen werden. An der Terminbörse Chicago Board of Trade (CBOT) notierte der nächst fällige Maisfuture zuletzt bei 560 US-Cent je Scheffel und damit mehr als zehn Prozent höher als noch vor einem Monat.

World Agricultural Supply and Demand Estimates



es, 20.10.10 Dieser Artikel wurde 10792mal gelesen.