Der Markt für Zink hatte zur Mitte dieses Jahres einen herben Dämpfer erlitten. Verglichen zum Jahreshoch war der Kurs um gut eintausend Punkte gefallen.

Der Markt für Zink hatte zur Mitte dieses Jahres einen herben Dämpfer erlitten. Verglichen zum Jahreshoch war der Kurs um gut eintausend Punkte gefallen. Von dem damit verbundenen Jahrestief bei 1.595 Punkten hat sich der Rohstoff mittleweile wieder erholt und eine neue Rallye gestartet, die ihn bis zu einer Marke von 2.556 Punkten führte. Das entspricht einem Plus von gut 60 Prozent. Nun ging es jedoch wieder abwärts. Am 11. Oktober hat die International Lead and Study Group (ILZSG) eine Analyse veröffentlicht, die besagt, dass Zink neben Blei die vermeintlich ungünstigste fundamentale Situation aufweist. Ursächlich dafür seien die Ausweitung der Minenproduktion und der Raffineriekapazitäten. Dennoch wird sich der Angebotsüberschuss von 233.000 Tonnen 2010 auf voraussichtlich 161.000 Tonnen im Jahr 2011 reduzieren. Als Hauptabnehmer werden vor allem die Schwellenländer China, Indien und Mexiko gesehen. Sie gelten laut der Studie als Antrieb für einen weltweit höheren Zinkverbrauch. Laut Analysten von Commerzbank Corporates & Markets dürfte Zink weiter an Wert gewinnen, sofern das positive Momentum an den Rohstoffmärkten anhalte.



jo, 03.11.10 Dieser Artikel wurde 24144mal gelesen.