Auch wenn deutsche Bauern regelmäßig darüber stöhnen, dass Ihnen zu wenig für ihre Produkte gezahlt wird: An den Terminbörsen stehen die Preise vieler Agrarrohstoffe aktuell auf Rekordhöhe. So hat sich der Baumwollpreis in diesem Jahr bereits fast verdoppelt, aber auch andere landwirtschaftliche Produkte sind im Preis deutlich gestiegen.

Studien gehen von weiterhin steigenden Nachfragen aus. Allerdings sehen sie gleichzeitig Probleme bei der erforderlichen Erhöhung der Produktionsmengen. Die Welternährungsorganisation FAO warnt ganz konkret vor Lieferengpässen im nächsten Jahr, falls das Angebot an Waren nicht deutlich ansteigt.

Wer als Anleger von möglichen weiteren Kursgewinnen profitieren möchte, sollte sich auf jeden Fall die hohe Volatilität einzelner Rohstoffe vor Augen führen. Wer sein Investment etwas breiter streuen möchte, kann dabei auf ETFs und Zertifikate auf Rohstoff-Indizes zurück greifen, die einen Korb verschiedener Agrarrohstoffe abbilden.

Im Vergleich zu einer Anlage in Blue-Chip-Aktienindizes oder Renten bleibt ein Rohstoffinvestment aber immer risikoreicher und sollte nur als Depotbeimischung verwendet werden.



pm, 30.11.10 Dieser Artikel wurde 9890mal gelesen.