München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-TeleMedien TF (ISIN DE0009771923 / WKN 977192) ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse, sowie durch Dividendenzahlungen der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, das Anlageziel durch eine risikogestreute, weltweite Anlage hauptsächlich in Aktien von Unternehmen zu erreichen, die ihre Umsatzerlöse oder ihr Jahresergebnis überwiegend im Telekommunikations- und/ oder Medienbereich (einschließlich Internet) erzielen würden.

Im Telekomsektor habe sich die ordentliche Quartalsberichterstattung fortgesetzt. Im Mediensektor allerdings habe WPP schwach berichtet, während Disney den Start von Online-Streaming-Plattformen im nächsten Jahr für Sport und Entertainment angekündigt habe. Im August habe das Fondsmanagement des Deka-TeleMedien die Zurückhaltung in America Movil und Telstra nach deren Dividendenkürzung verringert. Im Telekombereich werde eine verbesserte Monetarisierung des steigenden Bandbreitenbedarfs im Festnetz erwartet. Attraktiv erschien hier Comcast, aber auch die Kunden von Charter Communications, KPN und British Telecom sind bereit für hohe Geschwindigkeiten mehr zu zahlen, so die Experten von Deka Investment.

Im Mobilfunk habe das Fondsmanagement T-Mobile US operativ und unter Konsolidierungsaspekten für attraktiv gehalten. Deutsche Telekom und United Internet in Europa sowie Bharti Airtel und Telefonica Brasil in den Emerging Markets hätten zu den weiteren bevorzugten Werten gezählt. Im Internetsektor seien Facebook und Google die größten Akzente gewesen. Beide würden auf der Werbeseite Marktanteile zunehmend auch vom TV-Sektor gewinnen. Die Favoriten im Mediensektor hätten von Time Warner und CBS in den USA bis hin zu Relx und SES in Europa gereicht.

Weniger Potenzial sei auf der Gegenseite im payTV-Segment gesehen worden, wo es mittelfristig sehr schwer fallen sollte, für die Bündelung von Inhalten Premiumpreise zu erzielen. Daher habe eine Zurückhaltung gegenüber Sky, Shaw, Vivendi, Televisa und Dish sowie gegenüber dem TV-Sender Viacom bestanden. Im Telekomsektor seien einige Titel, die sich allein auf Basis ihrer Dividende verteuert hätten, aber gleichzeitig vor operativen Herausforderungen stünden, als unattraktiv eingeschätzt worden. Verizon und Rogers seien in diese Kategorie gefallen, ebenso wie America Movil, Telkom Indonesia und Chunghwa Telecom in den Emerging Markets.

Der Fonds habe im August u.a. von dem Engagement in T Mobile US wie auch von der geringen Berücksichtigung von Viacom und Dentsu profitiert. Als nachteilig habe sich die nur moderate Positionierung in Vivendi erwiesen. (14.09.2017/fc/a/f)