Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von HeidelbergCement (ISIN DE0006047004 / WKN 604700) ein Bonus Cap-Zertifikat 65 2018/09 (ISIN DE000DGX5RD7 / WKN DGX5RD) mit dem Basiswert HeidelbergCement vor.

HeidelbergCement sei als integrierter Baustoffkonzern weltweit tätig. Das Unternehmen gehöre zu den global größten Zementherstellern. Ergänzt werde das Produktportfolio unter anderem durch Zuschlagstoffe und Transportbeton. Mit der Übernahme von Italcementi sei der Konzern zum weltweit zweitgrößten Zementhersteller geworden.

HeidelbergCement gehöre zu den weltweit größten Baustoffunternehmen. Mit der Übernahme des italienischen Zementherstellers Italcementi im Jahr 2015 sei das Unternehmen weltweit zur Nummer Eins bei Zuschlagstoffen, Nummer Zwei bei Zement und Nummer Drei bei Transportbeton geworden. Die Prognosen für die Synergieziele aus der Italcementi-Übernahme in den Jahren 2016 bis 2018 seien vom Unternehmen von ursprünglich 350 Mio. Euro auf 470 Mio. Euro erhöht worden. HeidelbergCement sei neuerdings sogar zuversichtlich, ein Volumen von insgesamt 500 Mio. Euro zu erreichen.

Nach Erachten des DZ BANK-Derivate-Teams ist HeidelbergCement im Wettbewerb aktuell sehr gut aufgestellt. Für die Kernmärkte des Unternehmens Nordamerika und Europa rechne man mit einer steigenden Dynamik beim Zementverbrauch. Strategisch sehr wichtig war unseres Erachtens die Übernahme von Italcementi in 2015, so das DZ BANK-Derivate-Team. Beide Unternehmen ergänzen sich nach Meinung des DZ BANK-Derivate-Teams geografisch nahezu perfekt und es gibt nur wenige Überschneidungen. Durch die Übernahme habe HeidelbergCement seine Marktposition in den Regionen Nordamerika, Europa, Afrika und Asien signifikant verstärkt.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert HeidelbergCement zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Das Bonuszertifikat mit Cap auf HeidelbergCement zahle am Ende der Laufzeit (28.09.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 95,00 EUR, sofern die HeidelbergCement-Aktie während der Beobachtungstage (09.05.2017 bis 21.09.2018) immer über der Barriere von 65,00 EUR notiere. Steige der Kurs der HeidelbergCement-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 95,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die HeidelbergCement-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (09.05.2017 bis 21.09.2018) auf oder unter der Barriere von 65,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der HeidelbergCement-Aktie am 21.09.2018 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 95,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der HeidelbergCement-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 95,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der HeidelbergCement-Aktie am 21.09.2018 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 11.09.2017) (14.09.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.