Volksbanken und Raiffeisenbanken steigern gesellschaftliches Engagement Berlin (ots) - Insgesamt 144 Millionen Euro ließen die Kreditgenossenschaften und ihre Spezialinstitute im Jahr 2016 den Menschen in Deutschland an finanziellen Zuwendungen zukommen. Ihr gesellschaftliches Engagement erreichte damit im abgelaufenen Jahr einen neuen Höchstwert. Es übertraf den Wert des Vorjahrs um 6 Prozent. Die für viele Institute belastende Situation durch die anhaltende Niedrigzinsphase und durch eine überbordende Regulierung konnte somit das überzeugte Eintreten der Genossenschaftsbanken für ihre Region nicht eintrüben.

Der Betrag setzt sich aus Spenden, Sponsoring und dem Einsatz von Stiftungserträgen zusammen. 102 Millionen Euro spendeten Volksbanken, Raiffeisenbanken und andere Genossenschaftsbanken. 34 Millionen Euro kamen durch Sponsoring den Menschen vor Ort zu Gute, weitere 8 Millionen Euro wurden aus Stiftungserträgen eingesetzt. Hinzu kommen geldwerte Zuwendungen in Höhe von 8 Millionen Euro. Zugleich weiteten die Kreditgenossenschaften ihr Engagement in Stiftungen weiter aus. Ende 2016 belief es sich auf 289 Millionen Euro. Ab 2005 bis heute verdreifachten sie somit ihr Engagement in diesem Bereich und setzen damit weiterhin auf eine besonders nachhaltige und dauerhafte Form der Förderung regionaler Anliegen.

Die Zahlen gehen aus dem soeben erschienenen "Bericht über das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken 2016" hervor. Ermittelt wurden die Werte in einer Umfrage, die vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) seit 2005 jährlich im zweiten Quartal des Folgejahres unter allen Mitgliedsinstituten durchgeführt wird.

"Die Identifikation unserer Mitgliedsinstitute mit ihrer jeweiligen Region ist klar erkennbar. Sie engagieren sich verlässlich und spürbar für die Menschen vor Ort, auch in Zeiten von Kosten- und Regulierungsdruck", sagt Uwe Fröhlich, Präsident des BVR.

Regionalität, Kundennähe, Nachhaltigkeit sind zentrale Motive

Die drei zentralen Motive aller Engagements der Kreditgenossenschaften sind der Umfrage zufolge "Regionalität" (95 Prozent), "Kundennähe" (84 Prozent) und "Nachhaltigkeit" (73 Prozent). Auch diese Ergebnisse zeigen: Die Volksbanken und Raiffeisenbanken nehmen ihre Rolle als vertrauensvoller Partner in der Region sehr ernst. Insbesondere Kindern und Jugendlichen kommt das Engagement dabei zu Gute. 94 Prozent aller Volksbanken und Raiffeisenbanken engagieren sich für den Nachwuchs. Auch die Unterstützung örtlicher Vereine und Initiativen bildet einen beachtlichen Schwerpunkt. Ebenfalls 94 Prozent der Institute setzen sich vor Ort für die Stärkung des Vereinswesens ein.

Bericht über das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe

Der jährlich erscheinende "Bericht über das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken" umfasst die wichtigsten bundesweiten Zahlen zum gesellschaftlichen Engagement dieser Institute. Zugleich liefert er vielfältige Eindrücke, wie sich die Genossenschaftsbanken für die Menschen ihrer jeweiligen Region einsetzen. Den thematischen Schwerpunkt des diesjährigen Berichts bildet dabei die Sportförderung. Der Titel: #mannschaftsdienlich. Ausgehend von dem bundesweiten Wettbewerb "Sterne des Sports" wird dabei auf einzelne Leuchtturmprojekte in den Regionen geblickt.

Der Bericht kann online unter www.bvr.de > Publikationen > Gesellschaftliches Engagement abgerufen werden. Mobil ist er auch über die kostenlose App "BVR Jahresberichte" im AppStore, bei Google Play sowie im Windows Store erhältlich. Einzelne Printversionen des Berichts können als Presse-Exemplar per Mail an presse@bvr.de angefordert werden.

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Pressekontakt: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Pressesprecherin Melanie Schmergal, Telefon: (030) 20 21-13 00, presse@bvr.de, www.bvr.de