Wien (www.fondscheck.de) - Der Verkauf der Commerzbank-Sparte Equity Markets & Commodities (EMC) an die Société Générale ist unter Dach und Fach, so die Experten von "FONDS professionell".

Beide Banken hätten den Kaufvertrag unterschrieben. Ab 2019 solle schrittweise die Eingliederung der Mitarbeiter und die Übertragung der Handelsbücher erfolgen - vorausgesetzt, die relevanten Zustimmungen der Behörden lägen vor, wie beide Seiten in einer Pressemitteilug schreiben würden. Anfang Juli hätten die beiden Banken bereits eine Vereinbarung verkündet, wonach das EMC-Geschäft der Commerzbank an die Société Générale verkauft werden solle.

Das EMC-Geschäft der Commerzbank umfasse die Emission und das Marketmaking von strukturierten Handels- und Anlageprodukten sowie Teile des Asset Managements wie das Geschäft für börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Nicht Bestandteil der Transaktion seien das Eigenkapitalmarktgeschäft, welches die Beratung von börsenwilligen Unternehmen bei der Emission von Aktien und aktienbasierten Finanzierungsinstrumenten ("ECM - Equity Capital Markets") sowie den Aktienhandel und den -vertrieb umfasse. Dies gelte auch für das Geschäft mit Absicherungsprodukten für Rohstoffrisiken.

Im Rahmen der Transaktion sollten Handelsbücher, Kundengeschäft, Mitarbeiter und Teile der IT-Infrastruktur übertragen werden. Die EMC-Frontoffice-Mitarbeiter sowie einige Beschäftigte aus nachgelagerten Einheiten sollten zur Société Générale und deren Tochter Lyxor wechseln. Die Eingliederung der Mitarbeiter und die Übertragung der Handelsbücher sowie der entsprechenden Aktiva und Passiva sollten schrittweise erfolgen und 2019 beginnen, sobald die relevanten Zustimmungen vorlägen. (09.11.2018/fc/n/e)